Italienreise Mai-Juni 2012. Hier der erste Teil der die Strecke bis nach Rom zeigt und den ersten Ausflug in Rom anzeigt.

Eine Karte vom 1. Teil unserer Reise und den Stationen bis Rom.
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Hallo zusammen,
endlich geht es los. Es ist Anfang Juni, das Wetter bescheiden und noch ist viel zu packen. Nicht vergessen dürfen wir das Futter für die Tiere, 3 Katzen und 1 Hund für 4 Wochen. Verpackt muß alles so werden das Ameisen und anderes Getier an dem Futter keinen Gefallen finden. Lebensmittel müssen für die ersten Tage und für Notfälle gebunkert werden. Zubehör und Reparaturartikel durchgesehen und gegebenenfalls ergänzt werden.Elektronische Bauteile, Kamera, PC und viele Kabel müssen gepackt und ordentlich verstaut werden. Anziehsachen, Schuhe, Regenkleidung, Winterkleidung, Sommerkleidung, Badesachen überlegt eingepackt und verstaut werden. Da wir zu einem Fest eingeladen sind gehören auch schicke Sachen mitgenommen in Kleidersäcken dazu. Eine Kleiderstange kommt noch in die Heckgarage, um diese Säcke und Jacken aufzuhängen. Ein Ventilator, ein Heizgerät, ein Grill, Wasser, Bier und andere Getränke werden eingelagert, Katzenstreu in die Garage gestellt, natürlich das übleiche Zubehör auch noch. Die Schränke im innern des Womo´s gefüllt. Die Lebensmittelschränke überprüft und ergänzt und in der Hoffnung an alles gedacht zu haben, setzen wir uns im frühen Nachmittag in unseren Wagen. Durchzählen ist die Devise. Sind die Katzen an Bord? Ist der Hund unterm Tisch? Ist der Mülleimer geleert? Sind die Geräte in der Wohnung ausgeschaltet, die Fenstern zu?Ok. Es scheint alles gemacht zu sein und los geht es.
Wir starten vorsichtig aus der Parklücke rauss und fahren Richtung Autobahn. Wir wollen Heute in Richtung Schweiz, soweit wie möglich. Die Tiere vertragen sich, wir sind guter Dinge und voller Erwartung, erreichen die BAB-Auffahrt und starten los, mit sanft schnurrendem Motor, über die A4 in Richtung Köln. Später fahren wir auf die A 61 und damit ist unser Schicksal für die nächsten 4 Wochen besiegelt.Wir sind auf dem Weg nach Rom. Ein Ziel, was für von Anfang unseres gemeinsamen Lebens im Visier haben. Rom, die ewige Stadt.Am 1. Tag unserer Reise schaffen wir es tatsächlich bis ungefähr 100 Km vor die Schweizer Grenze zu fahren, irgendwo hinter Singen fahren wir von der BAB runter und cruisen in Richtung eines Gewerbegebietes. Dort fahre ich noch an einer Tankstelle an und bekomme die Möglichkeit meinen Frischwasservorrat zu ergänzen. Kostenlos. Einfach nett. Wir fahren etwas weiter im Regen und erreichen einen Supermarktparkplatz, es ist bereits nach 18:00 Uhr und der Markt geschlossen, also kein Problem. Die Aussicht ist trotz Regen von dem Hügel aus hervorragend und wir können den Schwarzwald und weiter Richtung Süden die Vogesen sehen. Trotzdem entscheiden wir uns den Platz zu wechseln und fahren einige Meter den Hügel abwärts zu einem anderen Markt dessen Parkplatz keine Schranke aufweist und zudem noch einen Bäcker beherbergt, der Morgens ab 7:00 Uhr öffnet. Wir gehen davon aus, dass dieser Bäcker nur an Wochentagen öffnet, werden am anderen Morgen jedoch eines Besseren belehrt und ab 7:00 Uhr geht der fröhliche Einkaufsverkehr los. Trotzdem schaffen wir es noch bis um 9:00 Uhr zu schlafen. Dann gehe ich frische Brötchen holen, etwa 20 m bis zum Backofen, aber leider sehr naß weil Platzregen. Egal es schmeckt uns hervorragend und bald ist Zeit unseren Duc zum Leben zu erwecken.
Es geht weiter Richtung Schweiz, vorher wird nochmal getankt und dann in der Nähe von Schaffhausen in die Schweiz gewechselt. Es geht weiter nach Richtung Bäretswill und Hinterburg. Dort werden wir bereits erwartet und kriegen einen Superparkplatz neben dem Haus. Die Verwandten meiner Lebensgefährtin freuen sich herzhaft über unseren Besuch und heißen uns herzlich willkommen. Leider pinkelt Lizzy mal eben ins Wohnzimmer vor Freude die Leute wieder zu sehen. Damit war der Boden genau so naß wie das Wetter draussen.Es wird gequatscht und getratscht, gegessen und getrunken, Besuch kommt und es ist ein wirklich schöner Nachmittag und Abend. Irgendwann gehen wir ins Womo und die ganze Nacht passelt es auf unser Dach als würden Pfundweise Erbsen drauf geschmissen. Trotzdem, wir schlafen ganz toll und zum Frühstück mit selbstgemachter Marmelade und frischem Kaffee sind wir auch selbstverständlich eingeladen. Die Schweiz weint als wir sie verlassen wollen in Richtung Gotthard.Dazu aber später mehr in einem weiteren Bericht.

Rückfahrt Teil 1

Rückreise, ade Italia.