1. Tour mit dem neuen Eura.

Eura Werksfest in 2010 in Sprendlingen mit Tour in die Drosselgasse und am Rhein entlang nach Hause.

Ostern 2010, flämische Küste und Ostende

Wieder einmal haben wir das Womo klargemacht. Ein paar Kleinigkeiten werden noch eingepackt, wie immer zuviele. Morgens um 6 geht die Reise los. Ziel: Nordsee, De Haan und Frühstück am Meer.
Anmerke: Babs hat Geburtstag.
Wir fahren über die belg. Grenze Richtung Lüttich oder Liege wie es französisch oder Luik wie es flämisch heißt. Weiter geht es bei strahlend blauem Himmel entlang der TGV-Trasse in Richtung Brüssel. Zwischenstation in der Nähe von Tongeren, 
die Hunde sollten und wollten einmal! Endlose Felder, Rauhreif und Tau, blauer Himmel. Ein Bild wie von Van Gogh. Die schwarz/weißen Border im saftigen Grün der Weiden. Ein herrliches Bild.
Shadow mit seinem Spielzeug im Führerhaus
Lizzy, die kleine Kuschelmaus
Es gibt Kaffee und die Reise geht weiter. Brüssel wird erreicht, recht wenig Verkehr hier und hinter der Scheldekanal-Brücke da gibt es dann ein wenig zähflüssiges am Samstagmorgen.
Trotzdem sind wir guter Dinge und der Himmel bleibt Kornblumenblau. Bald geht es Richtung Gent und Ostende. Nach gut 2,5 Stunden erreichen wir die Abfahrt nach De Haan. Das Ziel vor Augen macht das Leben doppelt Spaß. 
De Haan
Promenade De Haan
Auf der Fahrt in Richtung Zentrum De Haan kommen wir an Sportanlagen vorüber mit vielen Parkplätzen. Den merken wir uns! Wollen doch diese Nacht irgendwo stehen und unsere Freiheit ausprobieren. Es geht aufs Zentrum zu und leider findet sich kein Parkplatz vor den Bäckern mit ihren tollen Angeboten. Merken uns dies auch, haben ja Hunger. Fahren Richtung Meer und am Rathaus der Gemeinde gibt es Parkstreifen und da dürfen wir unweit des Strandes parken. Kostenlos.
Natürlich sollte man nicht Mittags auflaufen, da ist alles besetzt.
Wir rüsten uns zum ersten Ausflug, es gilt essbares zu beschaffen. Rucksack, Hunde und wir Beide unterwegs zur Strandpromenade. Schließlich wollen wir dort oben Frühstücken, feudal und purer Luxus zum Geburtstag. Leider ist es noch Vorsaison oder so. Da läuft das noch nicht. Ok, eine Baquetterie hilft uns aus und wir verziehen uns ins Womo, kochen Kaffee und Frühstücken auf der Hauptstrasse von De Haan. Hat auch noch nicht Jeder, lol. Können beobachten ob die Beamten pünktlich erscheinen zum Dienst, gg.
Schließlich packen wir uns auf. Gummistiefel an, Ersatzschuhe im Rucksack, die Hunde an die Leine. Wir wollen nach Wenduine wandern. 
]Shadow und Lizzy am Meer
]Wie klein muß ein Mann werden? Man ist das Kalt!
]Meer und Sand
Machen wir auch, immer am Wasser lang, bis kurz vor Wenduine, da gibt es ein Strandrestaurant. Draussen sitzen bei 35 Grad in der Sonne und Leffe bruin trinken. Das ist echter Luxus und Genuß. Naja die Sonne tat ihr übriges, lol.
Irgendwann geht es weiter nach Wenduine auf den Deich, wir gucken uns mal an was es da alles gibt und kehren wieder ein. 
]Babs, Wenduine und Leffe bruin
]Wenduine
]Wenduine Strandleben
Immer wieder Leffe bruin und dazu noch Pannekooken mit Vanilleeis. Hm, lecker.
Am späten Nachmittag wird es Zeit zurück zu wandern. 

Pferde im Galopp
Border im Gleichschritt
So eine Herde Pferde, kann man die nicht aufhalten?
Auf dem Rückweg kaufen wir noch etwas fürs Abendessen ein. Lachsfilet, Nordseegarnelen, Kartoffelsalat usw.. Bin ja zuständig fürs Kochen an Bord. Bin Pilot und Smutje, lach.
Ein toller Tag nimmt ein wunderschönes Ende.
Wir fahren zum Sportplatz und ich mach mich ans Menue für den Festabend.
Das Rezept findet ihr bei den Kochrezepten. Meine Empfehlung an diesem Abend war:
Lachsfilet an Crevettessenfsosse, mit Kartoffelsalat und Feldsalat auf urbaner Art.
Bilder gibt es auch dazu.
Endlich steht das Essen auf dem Tisch. 
Lachsfilet De Haan by Kajo
Dazu gibt es Weißherbst, rose von der Nahe vom Weingut Huth. Dazu singen die jungen Tenöre ein Liebeslied. Gleichzeitig geht die Sonne rot unter.
Bilder wie aus einem Film. Sowas kann man nicht bezahlen, aber erleben.
Wir gehen nochmal mit den Hunden, treffen noch ein paar Wohnmobilisten und gehen recht früh schlafen.

Beitrag 

Ankündigung  Die Zeit nach Sprendlingen und vor Sigrid FR




Von
Sprendlingen aus den Rhein hinunter. Mainz, Alzey, Worms, Ludwigshafen, Speyer,
Herxheim bei Landau in der Pfalz erreichen wir am nächsten Tag.


 
Vor dem Start, fachsimplen wie es weitergeht
Auf dem
Weg besuchten wir viele kleine Orte in den Weinbaugebieten und waren erstaunt
über die ziemlich heruntergekommenen Orte. 

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Es geht auf- und abwärts, wir
treffen auf ziemlich enge Gassen wo wir grad mal so durch fahren können. 

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Kommen
am Europapark vorüber und haben vieles dort hautnah vor uns und überlegen





ernsthaft dort zu übernachten und fahren den Stellplatz an. 22 Euro als
Einstiegspreis sind uns dann doch zuviel, da wir den Park nicht ernsthaft
besuchen möchten. Beschließen also weiter zu reisen und treffen irgendwann in
Herxheim ein.


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Das Wetter verspricht nichts Gutes, im März schon Aprilwetter

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Stellplatz in Herxheim bei Nacht


Shadow und Lissy nach dem Spielen
Stellplatz
laut ADAC ist auch gleichzeitig der Festplatz dieses kleinen, aber feinen
Marktfleckens, etwas abseits von Landau. Der Platz liegt direkt hinter der
Hauptstraße mit Blick auf die Morgens schon früh ihre Glocken schlagenden
Kirche. 


Der Untergrund des Platzes sind
Rasensteine und ist sehr eben. Es werden sanitäre Einrichtungen angepriesen die
leider kaum zu gebrauchen sind. Öffentliche WC und so riechen sie auch, entsprechend
der Rest an Hygiene. 


Es reicht grad zum Entsorgen der Cassette, ein
Frischwasserhahn ist im ersten auch zu nutzen, so daß man nachspülen kann.
Frischwasser gibt es gegen 50 Cent. Stromanschluß ist nicht vorhanden. Ab und
an nehmen Fußgänger die Abkürzung über den Platz, ansonsten nutzt die
Dorfjugend ihn als Spielplatz. Am späteren Abend drehte dann ein PKW noch
schnelle Runden auf der Stelle, ein paar PKW trafen sich, warum auch immer und
die Polizei hatte ihren Auftritt wegen Fußballspielender Jugendlicher. 

Unser grosser Wächter
Gegen 23:00 Uhr jedoch kehrte Ruhe ein und die Nacht wurde nur von meinem Shadow
unterbrochen, der wieder Jemanden sagte, er solle doch nicht zu nahe kommen.
Gut an solchen Stellen einen Hund als Wachmann bei sich zu haben.



Ansonsten
verbrachten wir einen gemütlichen Abend bei Kerzenlicht und Rotwein an einer

herzhaften Gyrospfanne. Zum Sehen hatten wir ja genug.


Am
nächsten Tag wollten wir noch das Nest besuchen, jedoch machte uns der Regen
einen Strich davor.



Es geht
also weiter.



Karlsruhe,
Rastatt, Bühl, Aachern, Offenburg, Biberach, Kenzingen, Breisach, liegen auf
unserem Tourenplan. Breisach weil wir dort übernachten möchten. Der Platz liegt
am Rhein. Jedoch die Umstände lassen uns weiterziehen. Allerdings bleibt
Breisach auf der Liste der Orte die wir noch einmal zum Besuchen anfahren
wollen ganz oben. Es sieht wahnsinnig interessant aus, aber vielleicht zu einer
anderen Jahreszeit. Wir beschließen also uns etwas zu gönnen. Bad Krozingen ist
die Alternative. Hoffentlich bekommen wir Platz auf dem Stellplatz?



Gegen
Abend erreichen wir Bad Krotzingen. Auf dem Stellplatz sind noch ein paar
Plätze frei für die Nacht. Ab 1.4. ist fast alles schon reserviert. 8 Euro plus
2,50 Euro Strom und eine Gästekarte inclusieve ist das Salär was zu Buche
schlägt. Wir stellen das Womo auf die Böcke, die Stellplätze sind teilweise
sehr schräg und klemmen den Strom an. Tja, und dann? Die Therme ist was uns
zieht.



Wir
packen die Taschen mit den nötigen Utensilien und machen uns auf die rund 100
Meter zur Therme. Der Besuch kostet mit der Vergünstigung noch 10,50 Euro, aber
das ist es allemahl wert.



Mit 29
Grad ist das erste Becken schon das Kälteste und 38 Grad ist das Wärmste.
Dazwischen ist alles möglich auch der Besuch dieser heißen Becken im
Aussenbereich. Mit Strömungskanal und Lichteffekten, mit Wasserfällen und
Massagedüsen. Es macht ziemlich fertig das Ganze. Nach 2 Stunden sind wir
wieder in der Umkleide. Spontan fällt mir ein das Legebatterien fast mehr an
Raum zum Umziehen bieten wie unsere Umkleide und Hundezwinger eh größer sein
müssen. Selbst die Umkleidekabine für die Familie ist wohl eher für den
mittleren europäischen Grössendurchschnitt von 1,50 Meter gedacht und
Gewichtsklasse superleicht. Lol!



Wir
überleben es und kriegen uns tatsächlich irgendwie trocken und die Taschen
gepackt.



Positiv ist
das es am Ende der Umkleiden genügend Föne gibt, die kostenlos sind. Allerdings
wird die Therme auch umgebaut und da gehören die Umkleiden offensichtlich mit
zu.



Zum
Stellplatz zurück führt der Weg über den Parkplatz der Therme. Shadow und Lissy
haben gut aufgepasst. Wir zählen 1 Parkplatzwächter und 3 Womofahrer als
Gefangene und entlassen sie wieder in die Freiheit, gg.



Nun sind
wir auch hier bekannt!



Am
nächsten Tag gehe ich mit den Hunden raus. Gegenüber des Thermengeländes werden
neue Stellplätze und drüber hinaus auch Parkplätze gebaut. Die sind wesentlich
grader, auch etwas größer und können wohl im nächsten Monat in Betrieb genommen
werden. Dahinter erstreckt sich landwirtschaftl. Nutzfläche und einige
Spazierwege. Hier kann man gut mit den Hunden laufen.



Gegen 12
Uhr machen wir uns dann fertig. Sammeln alles ein was man so aufbaut und lösen
uns von der Stromversorgung. Überprüfen Fenster und Klappen, die Schränke auf
Geschlossenheit. Rufe langsam schon immer: Alle Klappen geschlossen halten und
meine Beifrau wirberlt ein letztesmal durch das Womo und überprüft alles.



Es geht
zur Versorgungs- und Entsorgungsstation. Wir füllen den Wassertank bis zum
Rand. Desi dazu. Entleeren das Grauwasser und Cassette, da wir nicht wissen
wann das nächste Mal alles zur Verfügung steht. Interessant ist unser neuer
faltbarer Schlauch. Preiswert bei Obelink erstanden. Er ist aus Stoffgewebe.
Empfehlenswerter ist natürlich ein Kunststoffschlauch, auch besser zu reinigen.


Wir machen uns auf den
Weg zu Sigrid FR.